Felix Meran
Geschichten und Gedanken
aus den Randzonen der Normalität.
Ein neuer Gott für die Ameisen, 324 Fußnoten ohne den Roman dazu, ein Knopfhalt mit metaphysischer Restwärme, eine Nacht mit Oscar Wilde, ein Kochbuch für aussterbende Tierarten und ein neuartiges Managementkonzept, das sich auf schwere Persönlichkeitsstörungen der Führungskräfte stützt.
Felix Meran erzählt von Dingen, die offiziell nicht vorgesehen sind; von einem Motorrad mit Banane, das den Lauf der Geschichte verbiegt. Von einem Beamten im Ätherdienst und einer verschwiegenen Blähkathedrale. Und von der Frage, ob Begabung auch eine Verpflichtung bedeutet.
Sein neues Buch vereint Kurzgeschichten, Essays und literarische Grotesken, die man lieber meiden würde, wären sie nicht so genau, so komisch und so wahr.
Spät in seinem Leben ist Felix Meran zur literarischen Entdeckung geworden. Ein Autor, der, P.G. Wodehouse und John Irving channelt, Herzmanovsky-Orlando neu denkt und doch ganz bei sich bleibt, irgendwo zwischen Fußnote und Weltformel.
