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Auszeichnungen und Ehrungen

Felix Merans Werke wurden vielfach gewürdigt, doch oft auf eine Weise, die seinem stillen, weltoffenen Charakter entspricht: Auszeichnungen, die leise strahlen, statt laut zu glänzen.

· Ehrenstipendium der Leopoldstadt-Wien Stiftung für Sprachkunst (1999)
Für seine frühen sprachspielerischen Arbeiten erhielt Meran diese Auszeichnung, die an Autoren verliehen wird, deren Werk „zwischen den Zeilen zu atmen versteht“.

· Residency in der Villa Revoltella, Triest (2002)
Als erster nicht-italienischer Stipendiat der Fondazione delle Idee Perdute Trieste verbrachte Meran ein Jahr in der historischen Villa Revoltella, wo er an den ersten Skizzen zu Der Fußnot und Die Melzers arbeitete.

· Österreichischer Staatspreis für literarische Innovation (2008)
Verliehen für Der Fußnot – Ein Spaziergänger zwischen den Zeilen, als „meisterhaftes Experiment an den Grenzen der traditionellen Erzählform“.

· Prix Melancholia der Société des Amis du Silence Littéraire, Genf (2012)
Ein diskreter Literaturpreis, der nur alle fünf Jahre vergeben wird, für Schriftsteller, „deren Werke das Unsagbare mit einer Stimme aus Zwischentönen berühren“.

· Ehrenmitglied der Akademie für Verschwundene Welten und Verborgene Städte (2017)
Diese unabhängige Akademie ehrt Autoren, die „verlorene Orte, untergegangene Welten und innere Kontinente sichtbar machen“. Meran wurde für seine stille Erkundung von Verfall und Schönheit in Die Melzers aufgenommen.

· Finalist beim Goldenen Faden der Europäischen Literaturtage (2021)
Für sein Lebenswerk, insbesondere die kunstvolle Verknüpfung von Stiltraditionen Mitteleuropas mit einer modernen, spielerischen Formensprache.

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